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Warum Psychosomatische Medizin?

Ich stellte im Laufe meiner Arbeit als Augenärztin zunehmend fest, dass es auch in meinem Fach vielfältige Beschwerden und Störungen gibt, für die keine zu Grunde liegende organische Erkrankung gefunden werden kann. Häufig sind Ängste, Belastungen, chronische Überlastung, traumatische Erlebnisse, unvermeidbare und schicksalhafte Ereignisse privater oder beruflicher Natur Gründe für körperliche Beschwerden.

Der Satz „Wenn die Seele nicht reden kann, redet der Körper“ bewahrheitet sich so immer wieder. Das deckt sich mit der Feststellung, dass psychische und psychosomatische Erkrankungen im Arbeitsfeld von uns Ärzten immer wichtiger werden, immer mehr Raum einnehmen und dementsprechend behandelt werden müssen. Ich beschäftige mich deshalb seit 2017 in zunehmendem Maße mit psychosozialer, psychosomatischer und psychotherapeutischer Medizin (Schwerpunkt Verhaltenstherapie).

Psychosomatische und
Psychotherapeutische Medizin:

Erstkontakt und Erstgespräch

Bei unklaren Beschwerden und nach Ausschluss körperlicher Erkrankungen, wenn erforderlich in Zusammenarbeit mit anderen medizinischen Fachrichtungen biete ich Ihnen eine gemeinsame Analyse an um festzustellen, ob eine mögliche psychosomatische Problematik vorliegen könnte. Dies kann in 2-3 Terminen geklärt werden und findet im Rahmen der Ordination mit ausreichend Zeit und ohne zusätzliche Kosten statt.

Diese Erstgespräche dienen dem gegenseitigen Kennenlernen und einer ausreichenden Diagnostik. In dieser Zeit kann überprüft werden, ob eine Psychotherapie erfolgversprechend ist und, noch viel wichtiger, ob „die Chemie stimmt“. Der gemeinsame Weg, tieferliegende Ursachen von körperlichen Beschwerden zu finden, erfordert eine vertrauensvolle Beziehung.

Psychosomatische und
Psychotherapeutische Medizin:

Wie geht es weiter?

Nachdem das Vorgehen geklärt wurde, können wir weitere Gesprächstermine vereinbaren. Diese sind verhaltenstherapeutisch orientiert. Das ist eine Therapieform, die unter anderem an Veränderungen im Erleben und Verhalten ansetzt. Sie können Strategien und Techniken erlernen, um mit bestehenden Problemen und Belastungen zukünftig selbst zufriedenstellender umgehen zu können und „Hilfe zur Selbsthilfe“ erlernen.

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Ihre psychischen Reaktionen und die Reaktionen Ihres Körpers werden in Bezug zu auslösenden Ereignissen in der Gegenwart und in der Vergangenheit und zu Ihrer Biographie betrachtet. Hilfreich sind in diesem Zusammenhang auch Imaginationen, Rollenspiele und die Erkundung der Familiengeschichte. Ein wesentlicher Faktor für den Therapieerfolg ist die Bereitschaft, gemeinsam an der Bewältigung der Probleme zu arbeiten. Je nach Problematik und individuellem Bedarf sind 12-50 Einzelstunden zu je 50 Minuten sinnvoll.

Medizinische Ausbildung,
Werdegang und Erfahrungen.

Nach meinem Medizinstudium an Universität Innsbruck konnte ich von 1981-1983 Teile meiner Ausbildung in Chirurgie, Gynäkologie, Innerer Medizin und Toxikologie mit Giftnotruf, Entzugs- und Suizidbehandlungen am Klinikum rechts der Isar in München absolvieren. Für meine Fachausbildung in konservativer und operativer Augenheilkunde war ich von 1983-1988 an der Universtätsaugenklinik in Ulm tätig und war und bin bis heute fasziniert von diesem Fach, seinen rasanten Entwicklungen und vielfältigen Behandlungsmöglichkeiten.

Meine operativen Erfahrungen umfassen Katarakt- und Netzhautchirurgie, Laserbehandlungen an Netzhaut, Nachstar, refraktive Chirurgie mittels Excimer und Femto-Laser, Tumorchirurgie und kosmetische Behandlungen. Zum konservativen Bereich gehören Früherkennung und Vorsorge im Bericht der Augenheilkunde, aber auch fachüberschreitenden Augenveränderungen bei Erkrankungen aus dem Bereich der Inneren Medizin wie Diabetes, Bluthochdruck, Auto-Immunerkrankungen, rheumatische Erkrankungen, aus dem Bereich der Dermatologie und Allergologie und aus dem Bereich der Neurologie wie Durchblutungsstörungen und entzündliche Erkrankungen des Gefäß- und Nervensystems, um nur die wichtigsten zu nennen.

Ich bin seit 1989 als Augenärztin in der Praxis tätig. Neben fachspezifischen Fort- und Weiterbildungen widmete ich mich der Schmerztherapie, die insbesondere im Hinblick auf die häufige Kopfschmerzproblematik meiner PatientInnen für mich wichtig war. Aus der Erkenntnis, dass vielen körperlichen Beschwerden auch seelische Probleme zu Grunde liegen können, habe ich die Ausbildungen in psychosozialer und psychosomatischer Medizin abgeschlossen und beschäftige mich seit 2017 zusätzlich mit psychotherapeutischer Medizin mit Schwerpunkt Verhaltenstherapie.

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